Facebook Button

Aktuelles:

Mitgliederbereich für Einsatzstellen

Interessante Informationen und Dokumente

finden Sie nach dem Login.

Login
Login

Mitgliederlogin | Passwort vergessen?

Hier können Sie einen neuen Zugang beantragen »

Benutzername

Passwort

 

Registrierung

Bitte füllen Sie die folgenden Felder aus und klicken Sie auf Speichern, um auf dieser Webseite ein Benutzerkonto anzulegen. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.


Vorname


Nachname


Name der Einrichtung


E-Mail-Adresse


Telefon


Fax


Geburtstag

Bitte wählen Sie auch einen Benutzernamen und ein Passwort für Ihr Benutzerkonto auf dieser Internetseite.


Benutzername


Passwort


Passwortbestätigung

Validation Code

Bitte geben Sie den oben gezeigten Bestätigungscode in das Textfeld ein.

Suche

 

 
Mobile Navi

Bildergalerie

Bild
A A A
Druckversion

Rahmenbedingungen Freiwilligendienst

Auf einen Blick

25.04.2012

Kindergeld

Alle Freiwilligen im BFD und im Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben - ebenso wie im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr - einen Anspruch auf Kindergeld. Dazu müssen die üblichen Voraussetzungen wie Altersgrenze etc. erfüllt werden. Dieser Anspruch geht hervor durch das Gesetz zur Umsetzung der Beitreibungsrichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften (BeitrRLUmsG vom 7. Dezember 2011, BGBl. vom 13.12.2011).

 

 

Familienversicherung
 

Alle Freiwilligen, deren Schul- oder Berufsausbildung durch den Bundesfreiwilligendienst, FSJ oder einen Jugendfreiwilligendienst unterbrochen oder verzögert wird, können für einen der Dauer des Freiwilligendienstes entsprechenden Zeitraum auch über das 25. Lebensjahr kostenfrei über ihre Familie gesetzlich krankenversichert werden. Juristische Grundlage dafür ist das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstrukturgesetz vom 22. Dezember 2011, BGBl. vom 28.12.2011).

 

Während des BFD und FSJ müssen die Freiwilligen grundsätzlich gesetzlich versichert sein.

Nach dem Freiwilligendienst können sie unter bestimmten Bedingungen (z.B. Studium) wieder in die Familienversicherung zurückfallen. Die beitragsfreie Familienmitversicherung endet dann ggfs. nicht am 25., sondern - im Falle eines zwölfmonatigen BFD - erst am 26. Geburtstag.

 

 

Zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse:

s. Infoblatt unten auf der Seite

 

 

Lohnzahlungen
 

Freibeträge bei Aufstockung durch Arbeitslosengeld II
 

Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird der neue Taschengeldfreibetrag für Freiwillige, die Arbeitslosengeld II beziehen, in Höhe von 175 Euro unabhängig vom zeitlichen Umfang des Freiwilligendienstes gewährt. Dieser Betrag ist anrechnungsfrei, ohne dass dafür Ausgaben (für Versicherungen und Werbungskosten) nachgewiesen werden müssen. Dies gilt auch im Jugendfreiwilligendienst.

 

 

Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall
 

Freiwillige, die während des Freiwilligendienstes erkranken, erhalten auch weiterhin Taschengeld. Die Vereinbarung über die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes verpflichtet die Einsatzstelle zur Zahlung des Taschengeldes und der Sachbezüge für die Dauer von sechs Wochen. Im

Anschluss daran übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Zahlung von

Krankengeld (§ 44 SGB V).

 

 

Sonderurlaub
 

Wenn Freiwillige einen bestimmten Tag nicht ihren Dienst ausüben können,  weil sie beispielsweise zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen sind, dürfen die Einsatzstellen Sonderurlaub gewähren, da es sich nicht um Erholungsurlaub handelt. Sollte ein Freiwilliger eine Vielzahl von Vorstellungsgesprächen haben, liegt die Entscheidung über eine kulante Regelung bei der Einsatzstelle.

 

 

Ausweis
 

Das Angebot des geplanten bundeseinheitlichen Freiwilligendienstausweises verzögert sich leider weiter. Selbstverständlich können sich die Freiwilligen schon jetzt durch Vorlage ihres Vertrages oder - wie in den Jugendfreiwilligendiensten - durch eine kurze, formlose Bescheinigung der Einsatzstellen oder Träger ausweisen. 

 

 

Ausländische Teilnehmende für den Freiwilligendienst
 

Freiwillige müssen zur Beantragung eines Visums für Deutschland einen Vertrag über den Freiwilligendienst in der deutschen Botschaft vorlegen können. Daher schlägt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) vor, dass der Träger die von der Einsatzstelle und dem Träger unterschriebenen Verträge an das BAFzA schickt und im Anschreiben auf das Verfahren zum Incoming hinweist. Das BAFzA unterschreibt die Verträge ohne, dass der Freiwillige bereits unterschrieben hat und schickt sie zurück an den Träger, der sie an den Freiwilligen schickt. Dann unterschreibt der Freiwillige und legt einen Vertrag zur Visumsbeantragung bei der Botschaft vor. Die Verträge für Einsatzstelle/Träger und BAFzA schickt der Freiwillige zurück an den Träger, der diese entsprechend weiterleitet.


Drittstaatsangehörige, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten wollen, müssen von ihrem Heimatland aus einen Visumantrag für die Durchführung des Freiwilligendienstes stellen, da ihnen die für den Aufenthalt erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nur dann erteilt werden kann, wenn sie mit dem zweckentsprechenden Visum eingereist sind. Ausnahmen bestehen für die Staatsangehörigen von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Visum darf dabei in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt gesichert ist, d.h. ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel bestritten werden kann. Der Vertrag mit Drittstaatsangehörigen sollte daher so ausgestaltet werden, dass klar ist, dass Unterkunft und Verpflegung gestellt und daher staatliche Leistungen nach der Einreise in Deutschland nicht in Anspruch genommen werden.

 

 

Steuerfreiheit und Pflichten der Einsatzstellen
 

Die Geld- und Sachbezüge im Bundesfreiwilligendienst sind nach Angaben des Bundesministeriums der Finanzen bis zur Entscheidung, ob und nach welchen Kriterien die "Einnahmen" im Bundesfreiwilligendienst besteuert werden, aus Billigkeitsgründen vorläufig von der Steuer befreit.

Dennoch müssen die Einsatzstellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes sämtliche Arbeitgeberpflichten beachten (insbesondere: Verlangen der Lohnsteuerkarte bzw., sobald die elektronische Lohnsteuerkarte eingeführt wurde, Abruf der ELStAM, Abgabe einer Lohnsteueranmeldung, ggf. als Nullmeldung, Erteilen einer elektronischen Lohnsteuerbescheinigung, ggf. mit steuerpflichtigem Lohn von Null). Die Freiwilligen müssen daher vor Beginn des Freiwilligendienstes die Lohnsteuerkarte der Einsatzstelle vorlegen bzw., sobald die elektronische Lohnsteuerkarte eingeführt wurde, vor Beginn des Freiwilligendienstes ihre Steuer-Identifikationsnummer und ihr Geburtsdatum mitteilen.

 

Quellen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

 
Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstraße 3A
30159 Hannover

 

Aktuelles:

bfd
bfd

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code