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Freiwilligendienst: „Das ist genau mein Ding“

Copyright: Annette Meyer
Copyright: Annette Meyer
24.07.2012

Marvin Mühlberg ist ein klassischer Absolvent des Freiwillen Sozialen Jahres (FSJ). Er ist 17 Jahre alt und hat gleich nach der Schule seinen Dienst in den Rotenburger Werken angetreten. Marvins Tante Sabine Mühlberg gehört zur neuen Generation der Freiwilligen. Sie ist 46 Jahre alt, hat die Familienphase abgeschlossen und orientiert sich zur Zeit beruflich neu. Sie absolviert zur Zeit ihren  Bundesfreiwilligendienst (BFD) in den Rotenburger Werken. In der diakonischen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung leben, arbeiten und lernen rund 1.100 Menschen. Sie wohnen  in mehr als 110 Wohngemeinschaften.

„Ich profitiere davon, dass der Zivildienst abgeschafft wurde“, sagt die Hemslingerin. Denn vor Einführung des BFD konnten Personen, die älter als 27 Jahre sind, keinen Freiwilligendienst absolvieren. „Das ist aber auch schon der einzige große Unterschied zwischen BFD und FSJ“, sagt Stephan Slomma, Ansprechpartner für die Freiwilligendienste in den Rotenburger Werken. Ansonsten sind die Bedingungen gleich: Bezahlung, Tätigkeiten, Bereitstellung kostenloser Unterkünfte und Anzahl der Bildungstage. Slomma ist nicht glücklich über die zwei Dienste. „Einfacher wäre es mit nur einer Anlaufstelle gewesen.“

51 Freiwillige leisten zur Zeit ihren Dienst in den Rotenburger Werken. Die Einsatzorte sind vielfältig und Slomma achtet sehr darauf, dass jeder den Platz findet, der zu ihm passt. Sabine Mühlberg beispielsweise übernimmt gern Pflegearbeiten in ihrer Wohngruppe. Duschen, Waschen und für die Tagesförderstätte fertig machen, gehören zu ihren Aufgaben. „Solche Dinge liegen mir. Sie sind für mich etwas Alltägliches“, sagt die siebenfache Mutter. Neffe Marvin dagegen übernimmt gar keine Pflegeaufgaben. Er bereitet in seiner Gruppe das Frühstück vor, reicht es an und besorgt anschließend den Abwasch. Auch für Freizeitaktivitäten der Bewohner ist er zuständig. Er geht mit ihnen spazieren. „Einer spielt auch immer gern Schach mit mir.“

Berührungsängste hatte der junge Mann so gut wie keine. Durch ein Praktikum während der Konfirmandenzeit, einen Freund mit Behinderung und Bekannte, die bereits ein FSJ in den Rotenburger Werken absolviert hatten, wusste er gut Bescheid. Im Sommer wird er an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg die einjährige Fachschule mit Schwerpunkt Sozial- und Familienpflege besuchen, um seinen erweiterten Realschulabschluss nachzuholen. Anschließend möchte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger beginnen.

Auch für seine Tante hat sich aus dem BFD eine Berufsperspektive ergeben. „Ich beginne nach den Sommerferien die zweijährige Ausbildung Pflegeassistenz an den Berufsbildenden Schulen der Rotenburger Werke. Das hat sich so nach Gesprächen mit Kolleginnen ergeben.“

Der Beginn des Schuljahrs ist nicht mehr lange hin. Bis dahin genießen die zwei ihre Zeit im Freiwilligendienst. „Das hier ist total mein Ding. Neulich hatte ich eine Woche Urlaub und habe die Kollegen und Bewohner in der Zeit sehr vermisst“, sagt Sabine Mühlberg. Auch Marvin macht seine Arbeit Spaß: „Hier ist es nie langweilig und es gibt jeden Tag etwas zu lachen.“

 

Copyright: Annette Meyer, Mitarbeitende der Öffentlichkeitsarbeit der Rotenburger Werke, www.rotenburger-werke.de

 

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstraße 3A
30159 Hannover

 

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