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FSJ und BFD für Geflüchtete

Foto: Sascha Wolters
Foto: Sascha Wolters

Ein Freiwilligendienst ist eine Bildungs- und Orientierungszeit, die Ihnen helfen kann, das Leben in Deutschland besser kennen zu lernen. Seit vielen Jahren engagieren sich Menschen in Deutschland in einem „Freiwilligen Sozialen Jahr“ oder einem „Bundesfreiwilligendienst“. Auch Sie können ganz praktisch etwas für sich und für andere tun.

Sie arbeiten in einer Einrichtung im sozialen Bereich, zum Beispiel in der Arbeit mit jungen, alten oder kranken Menschen. Es ist kein Arbeitsverhältnis, sondern ein Orientierungsjahr, in dem Sie berufliche und persönliche Erfahrungen in einem sozialen Arbeitsfeld in Deutschland machen. Sie erhalten eine Einführung, werden praktisch angeleitet und durch Mitarbeitende begleitet. Sie verbessern ihre Deutschkenntnisse, gehören zu einem Team und können für sich Perspektiven entwickeln. Gleichzeitig helfen Sie Menschen in der Einrichtung und engagieren sich für die Gesellschaft.

In Seminaren lernen Sie andere Freiwillige aus Deutschland und anderen Ländern kennen. Sie tauschen Erfahrungen aus und bilden sich weiter zu verschiedenen Themen, die Sie mitbestimmen können.

Das sind die Voraussetzungen:

  • Ein Freiwilligendienst dauert mindestens 6 und maximal 18 Monate.
  • Wenn Sie jünger als 27 Jahre sind, müssen sie jede Woche mindestens 38,5 Stunden in der Einsatzstelle arbeiten. Wenn Sie älter als 27 Jahre sind, müssen Sie jede Woche mindestens 20,5 Stunden in der Einsatzstelle arbeiten.
  • Sie benötigen eine Beschäftigungserlaubnis für den Freiwilligendienst. Diese Erlaubnis bekommen Sie von der Ausländerbehörde. Wir helfen Ihnen bei der Beantragung.
  • Erste Deutschkenntnisse sind zum Teil erforderlich.
  • Wir sind offen für alle Interessierten, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.

Während des Freiwilligendienstes erhalten Sie:

  • Unterstützung beim Erlernen oder Verbessern der deutschen Sprache (Sprachkurse, Sprachunterstützung)
  • Kontinuierliche Begleitung durch feste Ansprechpersonen
  • Bildungstage
  • Qualifiziertes Zeugnis, Bescheinigung über die Dienstzeit
  • Taschengeld (wird auf Leistungen nach AsylbLG angerechnet)
  • Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung
  • Urlaubstage
  • Gegebenenfalls Verpflegung und Unterkunft
Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstraße 3A
30159 Hannover

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