Seemannsmission

Kaum ein anderes Einsatzfeld bietet so viele Einblicke in das Leben von Menschen fremder Länder. In einem internationalen Seemannsclub mitarbeiten, Seeleute an Bord ihrer Schiffe besuchen und sich um deren Nöte und Belange in einem für sie fremden Land kümmern. Schiffe nicht nur von der Ferne aus sehen, sondern von oben bis unten kennenlernen - das gibt es nur bei der Seemannsmission.

Wo arbeite ich?

Du arbeitest in Seemannsheimen oder -clubs. Englisch ist hier die Hauptsprache. Sprachkenntnisse in Französisch, Spanisch oder Russisch sind hilfreich, aber keine Bedingung. Ein PKW-Führerschein ist eine Voraussetzung.

Leben und Arbeiten auf See ist oft entbehrungsreich und hart. Seeleute arbeiten häufig sieben Tage in der Woche, fern von Familien, Freunden und vertrauter Heimat. Oft haben sie nur das Schiff, auf dem der Tag durch Arbeit geprägt ist und das wenig Erholungsmöglichkeiten vom Beruf bietet. Damit sich Seeleute auch in der Ferne erholen können und Vertrautes finden, wurden die Seemannsmissionen gegründet. Die Arbeit der Deutschen Seemannsmission erfolgt grundsätzlich international und multikulturell, ungeachtet der Nationalität, Religion, Kultur oder des Geschlechts der Seeleute.

Was mache ich dort?

In Seemannsheimen bist du an der Rezeption tätig und gibst den Seeleuten Hilfestellungen bei allen möglichen Fragen, ermöglichst den Geldwechsel, kümmerst dich um Buchungen und nimmst Anrufe entgegen. An der Bar oder Theke kontrollierst du die Warenbestände und füllst sie wenn nötig auf. Außerdem hilfst du bei hausmeisterlichen Aufgaben in und am Haus.

In Seemannsclubs kümmerst du dich um den alltäglichen Ablauf (Öffnen und Schließen, Anrufe und Post entgegennehmen) und die Unterhaltung der Seeleute. Du organisierst Freizeitangebote wie Fußball oder Billiard, hilfst den Seeleuten bei ihren Fragen und bist für den Shuttleservice, also das Abholen der Seeleute vom Schiff zuständig.

In beiden Bereichen können auch Schiffsbesuche Teil der Arbeit sein. Hier bringst du Zeit für Gespräche mit den Seeleuten mit und leistest allgemeine Hilfestellungen. Wenn notwendig informierst du auch die Seelsorge.

Was bringt mir das?

In diesem Einsatzfeld lernst du, selbständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Du bekommst Einblicke in verwaltungstechnische Aufgaben und Abläufe. Du erweiterst deine Kompetenzen in der Haushaltsführung und -planung. Du kannst deine kommunikativen Fähigkeiten ausbauen. Du erprobst dich in einem offenen Umgang und sicherem Auftreten mit ganz unterschiedlichen Menschen und Kulturen.

Nicht das Richtige für dich?

Du hast Lust aufs Meer? Dann könnte auch die Arbeit in den Mutter/Vater-Kind-Kurheimen etwas für dich sein!

Der Umgang mit vielen verschiedenen Menschen wäre etwas für dich? Die Bahnhofsmission bietet dir genau das - in deiner Nähe!

Freiwilligendienste Niedersachsen

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
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